Tiere in Deutschen Wäldern

Tiere in Deutschen Wäldern

Das wilde Leben in Deutschlands Wäldern

Wer glaubt, dass in Deutschland lediglich ein paar Insekten und Hasen durch den Wald streifen, der irrt sich. Fangen wir zunächst mit den kleinsten Geschöpfen des deutschen Tierreichs an. Insbesondere der Igel steht hier als seltener Exot wieder vorne an den Sichtungswellen. Igel sind beliebt, da putzig. Gerne kommt der Igel nachts in die Gärten und sucht sich hier sein Winterrevier, vorzugsweise lebt er jedoch im Wald, denn hier findet er alles was er zum Leben benötigt. Spitzmäuse sind überall zu finden, da machen Deutsche Wälder keine Ausnahme. Wer leise durch den Wald geht, der hört an den Rufen der Vögel, welche gefiederten Geschöpfe die Baumkronen beherrschen. Vom Eichelhär bis zum Specht oder Habicht, sind verschiedene Tierarten vertreten. In seltenen Fällen kommen Adler von den Alpen in die Alpenvorregionen. In den nordischen Gegenden finden sich zudem allerlei Meeresvögel am Rande von Wäldern wieder. Im Osten wird es ganz exotisch, denn hier hat sich eine Nandu Population wild entwickelt. Die entflohenen Tiere stammen eigentlich aus Australien und sind den Straußen zuzuordnen und verbringen ihr dasein nun in Deutschen Wäldern und Feldern.

Füchse lieben die Dunkelheit

Wenn es dunkel wird, trauen sich Fuchs und Dachs aus ihrem Bau. Die beiden Fleisch- und Allesfresser streifen leise durch die Wildnis und stellen keine Gefahr für den Menschen dar. Lediglich um tollwütige Füchse sollte ein Bogen gemacht werden. Eichhörnchen und Wildhasen sind zu bestimmten Jahreszeiten zu beobachten. Große Katzen in Wäldern sind keine Seltenheit. Sie zählen zu den Wildkatzen und zur Familie der Luchse. Von ihnen existieren allerdings nur noch wenige Exemplare in den thüringer Wäldern oder im Bayerischen Wald. Neu angesiedelt wurden Wölfe. Die Poulationen haben sich mit osteuropäischen Wölfen aus Rumänien vermischt und durchstreifen inzwischen vom Osten über den Norden nach Westen bis in den Süden ganz Deutschland. Viele Bauern beschweren sich bereits über das gerissene Nutztier der Vierbeiner, die auch für Menschen und Hunde eine Gefahr darstellen können. Rehe und Hirsche sind scheu, zu manchen Jahreszeiten jedoch im Wald aufzufinden. Bären existieren nicht mehr in Deutschen Wäldern, sondern verteilen sich vielmehr auf den Aplenraum Frankreichs, der Schweiz und Österreich. Stattdessen können manche Waldbesucher einen Biber oder eine Biberratte erspähen. Selbst Waschbären haben sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschen Gefilden angesiedelt. Zahlreiche Amphibien und Reptilien sind außerdem zu beobachten. Im Wald treffen Besucher auf Kröten oder Blindschleichen.

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