Zukunftswerkstatt 2. Runde

Gesundheit und Pflege - 2020

Verbandsgemeinden Waldbreitbach, Bad Hönningen und Linz stellen Weichen für die hausärztliche Versorgung


Staatssekretär David Langner freut sich, den Startschuss für die zweite Runde der Zukunftswerkstatt geben zu können. Mit der Zukunftswerkstatt in Waldbreitbach startet die elfte Region in das Projekt, das ländliche Kommunen bei der Sicherung der ärztlichen Versorgung unterstützt. Zusammen mit den bereits gestarteten Zukunftswerkstätten nehmen nun 20 Regionen mit insgesamt 31 kommunalen Gebietskörperschaften an dem Projekt teil. „Die Zukunftswerkstätten sind mir ein wichtiges Anliegen und ich hoffe, dass nachhaltige Ergebnisse erarbeitet werden können, um die ärztliche Versorgung in der Region auch mittel- und langfristig zu sichern“, so der Staatssekretär.

In den Zukunftswerkstätten sollen gemeinsam mit den lokalen Akteuren des Gesundheitswesens und unter Mitwirkung der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland Pfalz geeignete Ideen, Maßnahmen und konkrete Umsetzungsschritte zur Sicherung der ärztlichen Grundversorgung entwickelt werden.

„In Rheinland-Pfalz ist die Versorgung derzeit flächendeckend gewährleistet, doch es wird in ländlichen Regionen immer schwieriger, Ärztinnen und Ärzte zu finden und freiwerdende Arztsitze – und besonders Hausarztsitze – wieder zu besetzen“, erklärte der Staatssekretär.

Die erste Runde der lokalen Workshops hat Ende Mai begonnen und endete im September. Auf einer zentralen Impulsveranstaltung im Oktober 2015 hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller zwanzig lokalen Zukunftswerkstätten die Möglichkeit, sich über innovative Projekte zu den Themen ärztliche Kooperation, Gesundheitszentren, Delegation, Mobilität und Nachwuchsförderung zu informieren und sich mit den Vertreterinnen und Vertretern der anderen Regionen auszutauschen.

Das Sozialministerium fördert das Projekt der Zukunftswerkstätten nach der erfolgten Ausweitung auf 20 Regionen mit insgesamt fast 200.000 Euro. Unterstützt wird das Ministerium dabei von einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus der Firma Quaestio Forschung & Beratung (Bonn) und dem Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt, die den Kommunen moderierend und beratend zur Seite stehen.

Weitere Informationen zum Projekt der Zukunftswerkstätten finden Sie in unserem Steckbrief.

Foto Pressetermin 2. Runde Zukunftswerkstatt